Camp Moria, Insel Lesbos, Griechenland: Hier lebten über 19.000 Menschen, darunter viele Kinder, unter inhumanitären Bedingungen, in einem Lager das für gerade mal für 3000 Personen ausgelegt ist. Zusammengepfercht von einer EU-Politik, die Migration verhindern will und das Asylrecht mit Füßen tritt. Seitdem das Lager abgebrannt ist und das Übergangslager in Kara Tepe geschaffen wurde sind mittlerweile mehr als 4 Monate vergangen. Gerade in der Winterzeit wurden dabei viele Menschen krank. Erkältungen, Hautinfektionen und insbesondere bei den Kindern wurden Entwicklungsschäden des Öfteren festgestellt.  Entsetzliche Zustände und das innerhalb der EU – einem Bündnis, welches sich mit den Werten von Freiheit und Wohlstand definiert. Doch dieses Bündnis ist allerdings unfähig eine Lösung zu finden oder gar zu suchen, denn seit dem Brand ist wenig passiert. Im September zeigten wir bereits bei einer Kundgebung auf dem Rathausplatz mit 1500 Stühlen, wie gering nur die Zahl der geplanten Geflüchtetenaufnahme der Bundesrepublik darstellt.  Bis dato wurden sogar deutlich weniger Personen als die 1500 aufgenommen, was eine Katastrophe für das Asylrecht bedeutet. Denn Fakt ist, dass wir den Platz und die Möglichkeiten haben zu helfen.

Hier findet ihr noch weiterführende Links zu den miserablen Zuständen auf Lesbos:

https://moria.sea-watch.org/?gclid=Cj0KCQiAst2BBhDJARIsAGo2ldW-PRvpdH0cp434EXE17gAW91qTiDRDzORdjbn12U89NkBKkiRVj2waAhyYEALw_wcB

https://www.tagesschau.de/ausland/moria-kara-tepe-101.html

https://www.sueddeutsche.de/panorama/kara-tepe-moria-lesbos-fluechtlingslager-1.5153097

https://www.faz.net/aktuell/gesellschaft/thema/moria

https://www.reporter-ohne-grenzen.de/griechenland/alle-meldungen/meldung/recherchen-ueber-gefluechtete-behindert?gclid=Cj0KCQiAst2BBhDJARIsAGo2ldUu7IxeP0NAyZmhMclpDOVKP4KtZ_EU8b2EGOvKhunuYBWFj9wjsFAaArm4EALw_wcB