Am 18.01 fand in Augsburg zum ersten Mal ein Protest der FridaysForFuture Bewegung statt. Rund 1500 Teilnehmende, darunter überwiegend Schüler*Innen füllten dem Demo Zug durch die Augsburger Innenstadt und forderten Maßnahmen gegen den Klimawandel. Die Grüne Jugend Augsburg steht hinter dem Protest und unterstützt die Schüler*Innen welchen Konsequenzen von Seiten der Schulen angedroht wurden.

Jetzt aktiv zu werden und gegen den Klimawandel zu Kämpfen heißt in diesen Tagen hauptsätzlich aufzubegehren gegen die Riegen der unbelehrbaren wie die des „Berliner Kreises“ der Union oder den Landesregierungen, etwa aus NRW, ganz zu schweigen der Leugner des Klimawandels. Aktion gegen die Klimaerwärmung ist also eine rein politische Aktion, denn nur der entschiedene politische Wille zu einer internationalen Anstrengung und Zusammenarbeit kann eine ernsthafte Wirkung entfalten. Viel zu oft wird die Verantwortung auf die Verbraucher*Innen und Konsumente*Innen abgeschoben, viel zu oft wird (eben jener) Protest kriminalisiert und unterdrückt. Und statt eines beispielhaften Einsatzes für eine lebenswerte Zukunft zu loben, werden Schüler*Innen, welche von ihrem Demonstrations- und Streikrecht Gebrauch machen, als Schulschwänzer deklariert und mit Strafen belegt.  

Während den Ozeanen die Luft zum Atmen ausgeht geben uns Menschen wie Greta Thunberg den Mut auf zu begehren und nicht aufzugeben in Anbetracht der Größe des Problems.

Wir fordern einen schnellstmöglichen Kohleausstieg, eine stärkere Subventionspolitik für erneuerbare Energien und Technologien, Anerkennung und Förderung der Arbeit von Klimaforschern seitens der Regierungen sowie eine Ausweitung und Verschärfung des Emissionszertifikatehandels.