Forderungen zur Finanzierung des Maxstraßenfestes

Wir, die Grüne Jugend Augsburg und Umgebung, fordern die Augsburger StadträtInnen dazu auf die geplanten zusätzlichen 94.000 € für das Maxstraßenfest 2011 nicht zu gewähren. Wir fordern die City Initiative Augsburg (CIA) dazu auf ein alternatives Finanzierungskonzept für Max11 zu entwickeln, in dem die voraussichtlichen Mehrkosten selbst getragen werden. Die derzeitige Finanzlage der Stadt Augsburg lässt derartige „große Sprünge“ nicht zu, stattdessen sollte nachhaltig gehandelt werden.

Das Maxstraßenfest ist in seiner Größe und Gestaltung einzigartig in Augsburg und zu einem jährlich, besonders bei Jugendlichen, erwarteten Event geworden. Daher muss es unbedingt bewahrt werden, der Preis darf aber die Realität der städtischen finanziellen Ressourcen nicht überreizen.

Aus unserer Sicht muss die Nachhaltigkeit dieser Veranstaltung in allen Bereichen gewährt sein. Und damit ist klar die ökonomische Seite ebenso betroffen wie der kulturelle und gesellschaftliche Anteil. Es ist für uns nicht erkenntlich warum Max11 ein enormer zusätzlicher Zuschuss gewährt werden soll, somit die Nachhaltigkeit der städtischen Finanzen verhindert wird ohne das nachhaltige (Pop-)Kultur und Standortförderung stattfindet. Denn sonst ist nur von „raus geschmissenem“ Geld zu reden, dass man an anderer Stelle gut gebrauchen könnte. Ein nur mehrtägiges Straßenfest, das zudem als Party angelegt ist, erreicht nicht das Maß an Jugend-/ und Popkulturförderung das diese hohen Mehrkosten rechtfertigen würde. Stattdessen sollten in Jugend-, Musik- und Kulturvereine und eine effektive Jugendarbeit investiert werden um einen positiven Effekt für Augsburg zu erzielen. Eine Standortaufwertung der Maximilianstraße und der Augsburger Innenstadt ist durch den zusätzliche entstehenden Müll und öffentliche menschliche Ausscheidungen während der Veranstaltungsphase ohnehin nicht gegeben.

Soll es die Maxstraßenfeste auch in Zukunft geben? Aber natürlich!